Abfahrt um 08:00 Uhr in
Ternitz, erster Stop in Villach, Diesel € 1,529 / Liter. Weiter nach Udine, Padua, Bologna über den Apennin zum heutigen Stellplatz bei
Mugello. Bei der Autobahnabfahrt wird unser Autobahnticket nicht
erkannt. Nach langem Diskutieren mit der Stimme am Automat, wird uns
eine "Ersatzmaut" von € 62,70,-- aufgebrummt und der Schranken öffnet
sich. Lt. Internet sollten es ca. € 35,-- sein. Wir fahren weiter zum
Stellplatz. Nach einigen Telefonaten wird uns ein Code mitgeteilt,
welcher das Einfahrtstor öffnet. Am Abend schreiben wir noch ein
Beschwerdemail an die Autobahngesellschaft - auf Antwort wird
gewartet.... Die Nacht wird kalt, es hat am Morgen an die null Grad,
im Womo mit Heizung hat es angenehme 20 Grad plus.
Es ist kalt, sehr kalt.
Wir packen zusammen und fahren gegen 09:30 ab. Der Tank wird gefüllt
mit 57 Liter zu einem Preis von 1,749 / Liter. Es geht über Florenz
Richtung Rom. Einige Staus und Unfälle / Baustellen vereiteln unseren
heutigen Plan. Wir beschließen kurzfristig, nach Tivoli bei Rom zu
fahren. Über p4n. finden wir einen privaten Stellplatz, den wir
anfahren möchten. Bei der Autobahnabfahrt passiert uns ein Deja-vu.
Das Autobahnticket wird wieder nicht akzeptiert. Die diesmal
freundlichere Stimme am Automat verrechnet jedoch nun die richtige
Gebühr von € 22,00 und wir fahren durch den Schranken. Durch enge
Gassen erreichen wir schließlich den privaten Stellplatz Nähe der
Stadt Tivoli, welche wir morgen besichtigen wollen.
Nach einer ruhigen Nacht
am Stellplatz fahren wir nach Tivoli. Der erste Versuch scheitert an
einer Baustelle - alles wieder retour. Der zweite Versuch gelingt,
aufregende 10km bis zum Parkplatz in der Stadt. Die Italiener fahren
wie die Idio.... links/rechts - egal wie. Nach einem zweistündigen
Rundgang durch Tivoli fahren wir weiter. Heute soll es noch ans Meer gehen.
Für die rund 200km benötigen wir gut 5h, da wir 3 Stunden im Stau
stehen. Es weihnachtet und alle wollen heim. In der Finsternis
erreichen wir den heutigen Stellplatz (€20/24h) direkt am Meer. Ob wir
hier noch einen Tag bleiben, entscheiden wir morgen bei Tageslicht.
Der heutige Tag beginnt
mit Sonnenschein und einem kurzen Strandspaziergang. Zum ersten Mal
wird die "kurze" angezogen. Der Strand ist schön, trotzdem beschließen
wir, weiter in den Süden zu fahren. Für den Stellplatz sind € 20,--
angeschrieben. Beim bezahlen bekommen wir aber spontan ein "Skonto"
von € 5,00,-- -> mille grazie. Über die Schnellstrasse und Autobahn
fahren wir an Neapel vorbei, bis zur Autobahnabfahrt bis Lagonegro.
Kurz nach der Abfahrt ein Schreckmoment - ein Fiat Panda mit Fahrerin
80+ denkt, dass sie uns bei einer Tankstellenzufahrt die Vorfahrt
nehmen muss. Kurz mit 80km/h bergab in die "Eisen" und nach links verzogen. Alles gut, wir kommen
nach ca. 4h am heutigen Stellplatz in Diamante an, wo
wir direkt, am zu Zeit stürmischen Meer, einen Platz in der ersten
Reihe bekommen (€ 12,00 / Tag inkl. ACDC). Der erste Eindruck des
Tropical Sosta ist sehr positiv, wir bleiben hier zumindest für die
kommenden beiden Nächte.
Tag 5 & 6
am Lido Tropical Sosta Camper in Diamante
Der erste Eindruck vom
Stellplatz hat uns nicht getäuscht. Die Sanitäranlagen sind einfach
aber sauber - die Duschen sind warm (€ 1,00 / 180sec.) Wir stehen in
erster Reihe direkt am Tyrrhenischen Meer. Obwohl es den ganzen Tag
bewölkt ist, haben wir an die 16 Grad und es ist überraschend
windstill. Mittags kommt ein Camper aus Passau bei uns vorbei - mit
den Worten: "Ich freu mich, dich einmal persönlich kennen zu
lernen....". Es ist ein kleines Missverständnis, da er meinen
verstorbenen Vater gemeint hat und er immer seine Reiseberichte (haka.co.at)
verfolgte. Auch Peppo
und Treitler
sind ihm bekannt. Ersteren werden wir in ein paar Tagen treffen.
Einerseits stolz als auch wehmütig verabschieden wir uns von Hans aus
Passau und spazieren nach Diamante. Das Wetter ändert sich leider auch
am zweiten Tag nicht. Es ist grau in grau aber Zeit für uns, diverses
am und im Wohnmobil zu organisieren. Makita fühlt sich wohl, sie kann
großteils ohne Leine am Strand herumtollen. Morgen wollen wir weiter
Richtung Süden fahren.
Pünktlich wie geplant fahren wir um 10:00 Uhr vom Platz ab. Für 3
Nächte bezahlen wir inkl. Strom € 36,00. Es geht weiter Richtung
Süden. Das Wetter ist wie in den vergangenen Tagen eher trüb aber bei
angenehmen 17 Grad. Der Küstenstrasse entlang fahren wir nach
Tropea.
Eine wirklich sehenswerte Stadt. Ein paar mal fahren wir gegen die Einbahn,
STOP -Tafel wird übersehen und eine Ampel wird plötzlich ROT -
Beifahrer leicht nervös aber ohne Schrammen erreichen wir unser Ziel.
Wir finden über p4n einen Parkplatz ca. 1km außerhalb von Tropea, wo
wir mit einem Tschechen unser Nachtlager aufschlagen. Morgen werden
wir vorrausichtlich die "Insel" erreichen.
Der
Übernachtungsparkplatz bei Tropea zeigt sich als Glücksgriff. Die
Nacht verläuft ruhig und ohne Probleme. Um 08:50 Uhr fährt die
Polizzia eine Runde am Platz aber ohne Beanstandungen. Der Küste
entlang geht es bis Villa San Giovanni zum Fährhafen nach Messina. Um
€ 91,00 kaufen wir unser Ticket nach Sizilien (hin und retour). Gegen
11:30 Uhr fahren wir mit der Trinacria nach Messina. Nach gut 45min.
erreichen wir dir größte Insel im Mittelmeer.
Anm.: Das
Müllproblem in den südl. Ländern, die wir bereits bereist haben
(u.a. Albanien, Griechenland...), war immer wieder erschrecken aber
Süditalien ist in der Statistik sehr weit oben....
Inspiriert von
haka.co.at fahren wir zum La Focetta Sicula Campingplatz um €
25,--/Nacht und 4kWh Strom pro Tag. Wir stehen direkt in der ersten
Reihe am Meer. Auf der Fähre nach Messina haben wir Landsleute aus
Oberwart kennen gelernt und wir hatte uns einiges zu erzählen. Der
Nachmittag verlief daher eher kurzweilig bei schönstem Wetter. Pizza
am Abend in der nahe gelegenen Pizzeria mit Vino Rosso und Birra
Messina. Der Campingplatz zeigt sich als Hundeunfreundlich - daher
werden wir nur eine Nacht hier verbringen und morgen auf den Ätna
fahren.
Wie
gestern angekündigt verlassen wir den Campingplatz wo wir nur 1kWh
Strom verbrauchten. Wir "versuchen" mit dem Wohnmobil nach Taormina zu
fahren. Nach zwei Versuchen brechen wir ab und fahren auf die Autobahn
Richtung Etna. Wieder einmal streikt bei der Autobahnauffahrt der
Automat - wir bekommen kein Ticket. Ein freundlicher Sizilianer, der
hinter uns in der Schlange steht, steigt aus und geht zum
Nachbarautomaten und "zupft" uns ein Ticket. Grazie :-) Wir fahren ca.
20km Autobahn - bei der Abfahrt wird das Ticket wieder einmal nicht
erkannt - der rote "Hilfe" Knopf wird gedrückt und wir sagen der Dame
am anderen Ende, dass wir in Taormina aufgefahren sind - nun wissen
wir ja schon, wie es geht... Wir fahren zum Etna - traumhaftes Wetter
begleitet uns und wir genießen den Tag auf 2.000m ü.A. Am Nachmittag
finden wir über p4n einen Traumplatz mit Aussicht auf den Etna und auf
Catania (bei Nacht).
Nach einer ruhigen Nacht
am Aussichtsparkplatz auf ca. 1.700m geht es
bei 16 Grad und schönstem
Sonnenschein an die Hütten - Innenreinigung und an kleine
Reparaturarbeiten, die bereits überfällig
waren. Gefühlte 10kg Sand aus Diamante und Schlacke aus dem Etna werden aus
dem Wohnmobil geschafft. Gegen mittags fahren wir Richtung Catania
durch eines der Lavafelder des Etna. In Gatto Corvino wird die
Außenreinigung des Wohnmobils durchgeführt, ehe wir am
Camping Rocca
Dei Tramonti eintreffen. Wir werden von
Helga und Peppo
gleich herzlich empfangen. Beide sind langjährige Camperfreunde meiner
Eltern. Mit selbstgemachten Köstlichkeiten werden wir und Makita
verwöhnt. Als wir mit den Aufbauarbeiten fertig sind, kommt auch
überraschend "Oberwart" am Campingplatz an. Wir haben es uns nun hier
gemütlich eingerichtet - der Jahreswechsel kann nun kommen.
Routine
stellt sich ein. Morgenrunde am Strand mit Makita, kurzer Plausch mit
Helga und Peppo, relaxen, essen, schwimmen, Drohne fliegen, Pediküre, essen,
Abendrunde, usw. Tageshöchsttemperatur + 26 Grad Celsius.
Um
09:00 Uhr kommt der "Bäcker" auf den Campingplatz. Voll bestückt mit
Brot, Baguette und Croissant in allen Variationen zu einem moderaten
Preis! Gegen mittags gehen wir eine große Runde mit Makita am recht
sauberen Sandstrand. Als wir auf den Platz zurück kommen, warten
bereits Helga und Peppo
mit einer Flasche Sekt auf uns. "Oberwart" und die neu eingetroffenen
"Finkenstein"er gesellen sich ebenfalls zu uns. So vergeht der
Nachmittag wie im Fluge bei einem herrlichen Sonnenuntergang.
Ich
habe nach langer Zeit wieder meine Digitale Spiegelreflexkamera
eingepackt. Leider funktionierte der Kartenleser nicht. Da heute Zeit
war, fand ich im Womo einen Kartenleser von meinem Vater der
funktioniert. Deswegen kommt heute ein ETNA Special.
Wikipedia:
Der Ätna (italienischEtna oder
auch Mongibello)
ist mit rund 3357 Meter über dem Meeresspiegel der höchste aktive VulkanEuropas.
Im Juni 2013 hat die UNESCO den
Ätna in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.
Den
Jahreswechsel 2024 haben wir am Strand von Punta Braccetto verbracht.
Gemeinsam mit Peppo und Helga sowie
Bärbel und Klaus stießen wir auf das neuen Jahr an. Die
Silvesterschießerei hielt sich in Grenzen, wir haben aber Makita
vorsichtshalber im Womo gelassen. Den Neujahrstag sind wir ruhig
angegangen. "Oberwart" verabschiedete sich am vormittag und wir gingen
wieder eine ausgiebige Runde mit Makita am Strand. Seit Tagen hält
mich unser SAT - Receiver auf trab. Ob das update gelingt, werde ich
morgen berichten....
Nicht
all zu viel ist heute passiert. Das TV HD Problem habe ich gegen 23:00
Uhr teilweise gelöst. Nun suche ich noch einen italienischen "MediaMarkt"
wo ich ein Antennenkabel und einen Verteiler bekomme.. wird spannend.
Wir chillen vormittags am Platz bei rund 20 Grad und nachmittags gehen
wir wieder in den nahe gelegenen
Naturpark. Patricia "is not amused" da wir wieder über die Dünen an
den Strand gehen müssen. Für mich ist es aber durch meine langjährige,
alpine Erfahrung kein Problem, die "Berge" zu überschreiten. Morgen
ziehen wir Richtung "Tal der Tempel" weiter.
Nach 5
Nächten verlassen wir den
Rocca
Dei TramontiPlatz. Wir bezahlen € 90,00 + € 5,00 für
die Tax. Wehmütig verabschieden wir uns von Helga und Peppo - es hat
uns sehr gut gefallen bei euch. Peppo gab mir noch einen Tipp für
einen italienischen "MediaMarkt" und einen Stellplatz in der Nähe der
"Valle dei Templi". In Gela nutzen wir die Möglichkeit, die
italienische Küche zu probieren. Bei McDonalds holen wir uns ein
Schachtelmenü und treffen Österreicher, die wir bereits in Diamante
kennen gelernt habe. Nach einem Einkauf beim Euronics Bruno und Lidl
fahren wir zum
Scala dei Turchi (Treppe der Türken). Die Parkplätze rund um den
Felsen sind alle gut gefüllt und jede Menge Wohnmobile aus Italien
kreuzen unseren Weg. Wir finden eine Parkplatz und spazieren am
Sandstrand zur Treppe. Nach einigen Fotos im Sonnenuntergang fahren
wir noch auf den Sosta Punta Piccola, wo wir den letzten Platz in
erster Reihe ergattern. Morgen geht es dann zum Valle dei Templi.
Wir
bezahlen für die Übernachtung am Punto Piccola Park € 19,00 inkl.
Camperservice, dass wir auch nutzen. Es geht zum
Valle dei Templi
einer der
bedeutendsten antiken
griechischen Städte
auf Sizilien. Nach einem ca. 3stündigen Rundgang fahren wir der Küste
entlang nach Seccagrande, wo wir über p4n einen herrlichen Stellplatz
mitten im Ort und direkt am Strand finden. Einige Wohnmobile stehen
bereits, auch ein Kollege aus Deutschland, der seinen Mercedes Bus
mittels festen Brennstoffen beheizt. Mitleidig beobachte ich ihn, wie
er mit der Axt sein Brennholz aufbereitet. Kurzerhand wird die MAKITA
- Akkusäge angeworfen - Camper hilft Camper und er hat es warm im Bus.
Wir
lassen den Tag gemütlich angehen. Morgenspaziergang bei Sonnenschein
und Wind mit Makita am Strand, danach Ham&Eggs im Wohnmobil. Gegen
12:00 Uhr verlassen wir den schönen Strand Richtung
Archäologischen Park in Selinunt (Überreste der alten griechischen
Stadt Selinus - 7. Jahrhundert v. Chr.) Nach einem Rundgang um den
ersten "Tempio" werden wir und Makita mit dem Golfwagerl zur "Acropoli"
chauffiert. Gegen 16:00 Uhr verlassen wir den Park und wollen auf dem
Parkplatz übernachten. Aus dieser Idee wird leider nichts, wir müssen um
17:30 Uhr den Parkplatz verlassen. Nach einer kleinen Irrfahrt durch Selinunte finden wir über p4n einen Stellplatz, der etwa 15km entfernt
ist. Dem Platz zugehörig ist eine kleine Strandbar mit Einzelofen im
Zelt, wo wir noch "Pasta alla Norma" samt Vino bianco und Birra zu uns
nehmen. Für die nächsten zwei Tage ist etwas Regen angesagt - unser
Plan für morgen ist ein Stellplatz in der nähe von Marsala.