Tag 1 und 2: Ternitz - Altenmarkt ca.
250km - Feldkirch ca. 360km
Wir
fahren am ersten Tag bis Altenmarkt und übernachten in Altenmarkt am
Stellplatz Kellerbauer. Am zweiten Tag geht es über die Bundesstrasse
nach Bischofshofen, Dienten am Hochkönig, Leogang, Fieberbrunn bis
Wörgl, wo wir wieder auf die Autobahn kommen. Durch den Arlbergtunnel
kommen wir nach Vorarlberg. Ausgesucht haben wir uns den Waldcamping
in Feldkirch. Der Platz ist gut besucht, jedoch sind fast nur
Dauercamper hier sesshaft. Nach einer Runde um den Campingplatz finden
wir eine Pizzeria, wo wir unseren hunger stillen können. Morgen wollen
wir in die Schweiz einreisen.
Reisevorbereitung ist alles... Am Morgen entdecke ich, dass auf
unserem Navi die Schweiz nicht enthalten ist. Dazu kommt noch, dass
wir in letzter Sekunde drauf kommen, dass die Schweiz nicht im EU -
Roaming eingebunden ist und die Roaming - Tarife mit unserem Tarif
nicht leistbar ist. Um am Handy navigieren zu können, benötigen
wir einen Datendienst. Wir fragen noch in Österreich Dr. Google, wo
der nächste Telekom Shop in der Schweiz sich befindet. Screenshot
gemacht, Handy abgedreht und los geht es oldscholl mittels Landkarte
nach Buchs, wo am Bahnhof sich der Shop befindet. Beide leisten wir
uns eine Schweizer - Simkarte um je € 25,--. Damit kann nun unsere
Reise durch die Schweiz beginnen. Wir kommen nach Klosters Serneus, wo
wir über p4n einen wunderbaren Stellplatz mit WC und Duschen, finden.
In der Kanonenbar holen wir uns
"A Cübel Bier und a St. Galler im Papier im urchiga Holzhüschi"
Ich liebe die Schweiz.
Tag 4: Klosters Serneus - Davos - Flüela
Pass - Sankt Moritz - Julier Pass ca. 120km
Von einem Schweizer
erfahren wir, dass in ein Paar Tagen das Weltwirtschaftsforum in Davos
stattfindet. Die Stadt ist gesperrt und es gibt keine Möglichkeit, in
die Stadt zu gelangen. Am Weg nach Davos passieren wir mehrmals
Kontrollpunkte der Polizei und der Schweizer Armee. Wir parken am
Davoser See vor der Stadt und gehen eine Runde. Der See ist fast leer,
die Bootsanleger und Badestege hängen in der Luft. Weiter geht es auf
den Flüela Pass auf 2.389m. Makita hat ihre Freunde mit dem noch
vorhanden Schnee. Es dauert eine weile, dass wir sie wieder ins Mobil
bekommen. St. Moritz ist unser nächstes Ziel, dass uns aber nicht
wirklich begeistert. Der nächste Pass liegt vor uns - der Julier Pass
auf 2.284m. Auf dem
Stellplatz Tua in Bivio
auf 1.769m werden wir heute übernachten.
Tag 5: Julier Pass -
Camping Bellavista in Vira am Lago Maggiore ca. 160km
Die
Nacht war ruhig und doch etwas frisch. Nach der morgendlichen
Freiluftdusche fahren wir zum Lago Maggiore. Den Passo del San
Bernardino lassen wir aus und fahren durch den 6,6km langen Tunnel um
€45,--. Auf einigen Campingplätzen sind Hunde nicht erlaubt, so finden
wir einen kleine Campingplatz direkt am Lago Maggiore in erster Reihe
wo wir eine Nacht bleiben wollen.
Tag 6: Vira - Simplon Pass - Täsch bei
Zermatt ca. 160km
Nach
einem ausgiebigen Frühstück am Campingplatz fahren wir durch eine sehr
enges Tal, welches uns nach Italien führt. Nach einigen Fotostopps
kommen wir nach Re, wo wir im vorbeifahren die Basilika fotografieren.
Heute wollen wir erstmalig die "Autoverlad" probieren. Bei der
Verladestelle Iselle warten wir geduldig rund eine Stunde auf das
eintreffen des Zuges. Als dieser dann in den Bahnhof einfährt, habe
ich zweifel, dass wir mit unseren 3,2m Höhe auf den Wagon kommen.
Kurze Zeit später bestätigt sich mein Verdacht. Eine Mitarbeitern
teilt uns mit, dass der Wagon für höhere Fahrzeuge heute nicht in
Betrieb ist wir über den Simplon Pass, auf 2.006m, fahren
müssen. Die Fahrt entschädigt uns für die nicht zustande gekommene
Fahrt mit dem Autozug. Am späten Nachmittag kommen wir in Täsch auf
dem Campingplatz Alphubel an. Hier ist Endstation, weiter kann man nur
mit dem Zug fahren, dass wir für morgen geplant haben.
Mit dem
Shuttle - Zug geht es nach Zermatt. Wir spazieren durch den Ort auf
der Suche nach dem Wahrzeichen der Schweiz. Nach einigen hundert
Metern gibt sich der erste Blick auf das 4.478m hohe Matterhorn. Wir
wandern bis zur Mittelstation der Seilbahn Furi. Leider sind alle
Gasthöfe auf unserem Weg geschlossen. Zurück in Zermatt wollen wir
etwas essen gehen, jedoch sehen wir wegen der Preis davon ab. Wir
landen bei McDonalds, wo wir relativ kostengünstig etwas zu essen
bekommen. Der Shuttle - Zug bringt uns am späten Nachmittag wieder
zurück zum Campingplatz.
Da Zermatt eine autofreie Zone ist, fuhren wir von Täsch 1 Station -
um günstige
€ 80,- (hin und retour) mit dem Zug … Gott sei Dank hatten wir auf ein
Cordon Bleu um € 56,- eh keinen Gusta
aber die geschlossenen Berghütten haben unseren Durst ganz schön einen
Strich durch die Rechnung gemacht … nichts desto trotz war es ein
schöner Tag, auch wenn wir die Toblerone nicht ganz von der Nähe
gesehen haben, da wir unserer Makita die Gondel ersparen wollten …
Tag 8: Täsch - Isleten am
Vierwaldstätter See ca. 150km
Die
heutige Fahrt geht über Visp Richtung Vierwaldstätter See. Da der
Furka- und Gotthardpass noch gesperrt sind müssen (!!) wir heute mit
dem Zug fahren. Wir kommen zur Autoverlad Furka - Oberwald. Wir warten
kaum 10min, als der Zug einfährt - diesmal passen wir drauf und es ist
ein wundervollen Erlebnis. Im Wohnmobil sitzend, durch den schwarzen
Tunnel zu fahren. In Realp angekommen, fahren wir souverän vom Zug.
Dem vor uns fahren Wohnwagengespann gelingt dies nicht, die
Stossstange bleibt beim Auffahren hängen - Autsch. Wir fahren nach
Andermatt und gehen etwas essen. Weiter geht es zu einem Stellplatz in Isleten am Vierwaldstätter See. Am nahe gelegenen Strand nutzen
wir die Möglichkeit, die Strapazen der vergangenen Tage abzuwaschen.
Tag 9: Isleten - Schwägalp - Seecamping
Bregenz ca. 190km
Ãœber
Schwyz und Wattwill fahren wir auf die Schwägalp auf 1.278m. Die
Schwägalp liegt am Fusse des Säntis. Diese Gegend kenne ich aus meiner
Jugend, da Peter (nun in Nußdorf - Debant "Im Stadl) hier für einige
Jahre arbeitete und ich ihn mehrmals hier besuchte. Wir gehen noch
eine kleine Runde mit Makita auf der Alp, ehe wir wieder nach
Österreich fahren. In Österreich angekommen, machen wir auf einer
Autobahntankstelle eine kleine Pause. Hier gibt es frische Schnitzel
zu einem moderaten Preis. Weiter geht es zum Seecamping Bregenz, wo
wir aufgrund der hohen Temperaturen bei 23 Grad Wassertemperatur
sofort in den Bodensee gehen.