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AUSZEIT

Österreichrunde 21.08.2024 - 30.08.2024

 

Tag 1 bis 4: (21. - 24.08.2024)

 Ternitz - Stausee Pack - Hall/Admont - Zell am See ca. 520km

Hallo liebe Follower meiner Auszeit!
Fast ein Monat ist seit unserem dreimonatigen Skandinavientrip vergangen und nun war es an der Zeit, die Räder wieder zu bewegen. Nach einigen Wartungsarbeiten am Wohnmobil (neue Reifen, neue Außensteckdose, neue Welle bei der Heki usw.) startete ich am Mittwoch spontan eine kleine Österreich-Tour, die mich eventuell auch nach Südtirol und Slowenien führen wird. Diesmal sind Makita und ich alleine unterwegs, da Frauchen zu Hause bleiben muss.

Am ersten Tag fuhr ich über die S6 nach Bruck/Mur, Graz auf die Pack und erreichte gegen 14:00 Uhr den Packer Stausee. Dank p4n fand ich im Voraus einen Stellplatz direkt am See. Bei meiner Ankunft wurde ich schon von der Besitzerin begrüßt. Hier wird "steuerfreundlich" kein Entgelt, sondern nur ein Flurschadenersatz in Höhe von 15€ ohne Strom erhoben. Da das Gelände zum See hin stark abfällt, entschied ich mich, im oberen Bereich der Wiese zu bleiben. Mit einer etwa 6 km langen Runde um den See beendete ich den ersten Tag.

Am zweiten Tag führt eine kleine Verirrung (Navi) über Obdach, Judenburg und Hohentauern nach Hall bei Admont, wo mich mein langjähriger Freund Mike bereits erwartet. Da unser letztes Treffen mehr als 11 Monate zurückliegt, gibt es natürlich viel zu besprechen... Später am Abend kommt auch Dany von der Arbeit nach Hause. Die Zeit fliegt nur so dahin - übernachtet wird heute direkt an den Haller Mauern - wie immer ein großartiger Anblick, in dieser Kulisse zu campieren. Ein herzliches Dankeschön an Mike & Dany für eure langjährige und wertvolle Freundschaft.

Am dritten Tag geht die Reise über Liezen, Schladming ins Raurisertal in Salzburg. Der im Vorfeld ausgewählte Stellplatz in Bucheben (ehemaliger Tennisplatz) gefällt mir und Makita nicht besonders. Deshalb entscheide ich mich kurzfristig für das Seecamp in Zell am See, wo auch mein Neffe mit seinem Bus campiert. Auch Makitas langjähriger Freund Tony ist hier und die Freude des Wiedersehens nach so langer Zeit ist so groß und für uns herzerwärmend. Für zwei Nächte werden hier € 138,50 fällig - ein Schnäppchen, wie ich beim Check-In an der Rezeption bemerke. Normalerweise meiden wir solche Plätze in der Hochsaison. Man steht eingepfercht in der dritten Reihe, ohne Seeblick, mit lauter Musik und trüben Wasser. Das einzig Positive ist, dass Hunde fast überall ins Wasser dürfen - was man nicht alles für seinen Hund in Kauf nimmt... besonders wenn die Temperaturen über 30 Grad liegen.
Morgen geht es weiter Richtung Osttirol, wo in Lienz ein weiterer, langjähriger Freund auf mich wartet.

 

Tag 5 (25.08.2024)

Zell am See - Kaiser Franz Josefs Höhe: ca. 56km

Unsere ab nun südwärts gerichtete Reise setzte sich heute fort. Am Morgen verabschiedeten wir uns von Toni und Makita und ich machten uns auf den Weg über die beeindruckende Großglockner Hochalpenstraße in Richtung Lienz. Die Mautgebühr von 43 Euro für PKWs und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen war schnell entrichtet. Die Nordseite des Gebirges war dicht bewölkt, was dazu führte, dass ich meine Mittagspause im dichten Nebel auf dem Parkplatz Fuschertörl 1 auf 2.400 Metern Höhe verbrachte. Ein kurzes Schläfchen im Wohnmobil bei angenehmen Temperaturen, später fuhr ich weiter zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, die sich auf 2.370 Metern befindet. Dort gibt es zwar einen speziellen Parkplatz für Wohnmobile, doch das Campen ist dort nicht gestattet ...ABER wir campen ja nicht.... Ich bin voller Vorfreude auf das, was der Abend und die Nacht noch bereithalten. Um 20:00 Uhr zeigt das Thermometer angenehme 10 Grad an... mein Schlafsack wartet schon auf seinen Einsatz.

 

Tag 6 & 7: (26. - 27.08.2024)

Kaiser Franz Josefs Höhe - Nußdorf/Debant - Villach - Silbersee ca. 180km

Die Nacht am Parkplatz auf der Kaiser Franz Josefs Höhe verlief großteils stürmisch und regnerisch. Am Morgen stand ich alleine am Parkplatz, denn die Nachbarn hatten nächtens das weite gesucht und ihre Busse etwas tiefer geparkt. Die Sonne kommt am Morgen etwas hervor und der Glockner ist kurz zu sehen. Da im Laufe des Tages wieder eine Schlechtwetterfront eintreffen soll, begebe ich mit Talabwärts nach Lienz, wo Peter und Petra bereits auf mich warten. Im Lokal Im Stadl in Nußdorf-Debant, welches Peter betreibt, wird ein Seidl getrunken und danach geht es ins Marinelli KultLokal nach Dölsach (sehr zu empfehlen). Am Abend treffe ich mich nochmals mit beiden und es wird bis spät in die Nacht geplaudert.

Meine Tour entwickelt sich zu einer Freundschaftsrunde durch Österreich. Nachdem ich Mike & Dany in Hall bei Admont, meinen Neffen Thomas mit seinen Freunden in Zell am See, Peter und Petra in Lienz treffe, folgen am heutigen Tage Helga und Peppe Giuseppe in Villach. Helga und Peppo sind langjährige Camperfreund meiner verstorbenen Eltern. Wir haben uns erstmalig im vergangenem Jahr in Sizilien getroffen und sind seither immer wieder in Kontakt. Nach einem kleinen Umtruck in einem Tschecharl an der Drau, fahre ich weiter zum Stellplatz am Silbersee (Euro 15,- / Nacht), wo ich morgen hoffentlich den Schatz finden werde.

 
 

Tag 8 und 9 : (28. - 29.08.2024)

Villach (Silbersee) - Stausee Soboth ca. 115km

Es geht in Woche zwei...
Da die Schatzsuche am Silbersee heute Morgen leider ohne Erfolg blieb und der Platz bis 09:00 Uhr geräumt sein muss (ansonsten ist eine weitere Tages-/Nachtgebühr fällig), werde ich heute zum Stausee Soboth weiterfahren. Die Stell- und Campingplätze in Nordslowenien die ich mir gestern noch mit der App p4n angeschaut hatte, sind fast alle für ihre Verhältnisse überteuert. In Wernberg tanke ich zu einem Preis von 1,49 Euro pro Liter und nehme dann die A2 in Richtung Griffen.
Kurz vor der Autobahnabfahrt Griffen ein Schreckmoment - die Überkopftafeln zeigen eine Kontrolle aller Fahrzeuge über 2,8t. Blitzschnell mache ich Inventur: Wie viel Wasser, Abwasser, Klo voll/leer, Bier, Grillfleisch, Gas, etc. habe ich noch an Board? Naja lassen wir es drauf ankommen aber Gott sei Dank dürfte es nur eine LKW Schwerpunktaktion sein, der Pozelist winkt mich einfach durch - Glück gehabt.
Über Lavamünd erklimme ich mit bis zu 14% Steigung den Weg zum Stausee, wo ich schon gegen 11:30 Uhr eintreffe. Der weiter hinten gelegene Stellplatz ist schon gut gefüllt, deshalb entscheide ich mich, direkt beim Strandbad zu parken. Die Übernachtung kostet auch hier 15 Euro, aber das wird durch das fantastische Panorama, die erstklassige Wasserqualität und die tollen Möglichkeiten, mit Makita ins Wasser zu gehen, mehr als wettgemacht.
Am Abend wird mir bewusst, dass ich vergessen habe, Hundefutter zu kaufen – der Vorrat reicht nur noch für heute. Als schlauer Fuchs, der ich bin, kommt mir die Idee, dass ich die eineinhalb Dosen mit Nudeln strecken könnte! So werden es wohl zwei Nächte am Stausee Soboth werden.

 

Tag 10: (30.08.2024)

Stausee Soboth - Ternitz ca. 220km

Nach zwei herrlichen Tagen am Stausee Soboth (2 x 15 Euro,--) kehre ich am zehnten Tag meiner Rundreise durch Österreich zurück nach Hause. Die Innenraumlüftung fiel nun zum dritten Mal innerhalb weniger Monate aus. Da der Zeitpunkt für unsere nächste größere Reise immer näher kommt, vereinbare ich den frühest möglichen Termin in der Werkstatt. Daher entscheide ich mich, diese Kurzreise zu beenden, da auch im Garten noch viel Arbeit wartet.
 

Gesamte Karte der Rundreise - Link

Nachtrag:
Wir haben beschlossen, unsere nächste große Reise um etwa 14 Tage zu verschieben, planen jedoch, am kommenden Wochenende einen Kurztrip nach Kroatien zu unternehmen.

 
 

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