Tag 63 - 64: (13.12. - 14.12.2024)
Paralia Salanti Beach
- Kiveri - Leonidio ca. 150km
Zwei entspannte Tage am Paralia Salanti Beach liegen hinter uns. Das
Wetter ist nahezu perfekt, wobei am Tag unserer Abfahrt allmählich die
Wolken überhand nehmen. Aufgrund Wassermangels und voller Tanks
verlassen wir den Beach am Freitag den 13. Unser Ziel für die
folgenden Tage wird (wieder) der Süden des Peloponnes sein, bevor es
vermutlich über die Westküste der Insel nach Albanien und damit
Richtung Heimat (ohh Schreck) gehen wird....
Erst gegen mittags verlassen wir den Beach Richtung Nafplio. Zuvor
besichtigen wir noch die sehenswerten
Dolinen von
Didyma. In Nafplio finden wir einen Trinkbrunnen, wo wir mühevoll
unseren Frischwassertank, mittels Gießkanne und viel Geduld,
füllen können. Am Hafen von
Kiveri (gegenüber von Nafplio) wird heute mit
mehreren Campern genächtigt.
Über die Küstenstrasse führt uns unser Weg nach Leonidio, wo wir im
Camp Semeli, um 21,- Euro/Nacht, einchecken. Unser Wäschesack ist
wieder gut gefüllt und aufgrund des "Sonnenmangels" sollten die Akkus
wieder mal zu 100% geladen werden. Das Wetter ist bewölkt und der Wind
nimmt merklich zu. Für das Wochenende ist durchwachsenes Wetter
vorhergesagt, liegen aber immer noch deutlich über den Temperaturen in
Österreich.
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Tag 65 - 67: (15.12. - 17.12.2024)
Leonidio
- Fokiano Beach - Bozas Beach (Asopos) ca. 130km
Wir verlassen den Campingplatz Semeli und fahren nochmals nach
Leonidio. Ein Cafe am Hauptplatz lädt zum verweilen ein. Ein gutes
bzw. deftiges Frühstück steht auf unserem Programm. Wir fahren weiter
über die Berge in die nahe gelegene
Fokiano Beach. Das bewölkte Wetter begleitete uns jedoch den
ganzen Tag. Nichts desto trotz bleiben wir eine Nacht am Beach mit
drei weiteren Campern. Über eine relativ neue Küstenstrasse (fast wie
eine Autobahn ausgebaut) fahren wir nach Mitropoli. Auf dem Weg dahin
(ca. 25km) kommen uns einige Ziegen und EIN Fahrzeug entgegen und
dieses ist aus Zell am See :-) Die darauf folgenden Bergstrassen
schlagen bei der Co - Piloten, trotz gemächlicher Fahrt, etwas auf den
Magen. Nach gut drei Stunden wird noch der Kühlschrank gefüllt, ehe es
auf den
Bozas Beach geht. Hier steht eine Taverne, die im Winter
geschlossen ist. Wie bereits im Jänner stehen hier einige Camper, die
den kostenlosen Service (Ver- und Entsorgung sowie freies WLAN)
nutzen. Die Nacht verläuft "relativ" kühl, so hat es am Morgen des
17.12.2024 nur plus 10 Grad im Wohnmobil.
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Tag 68 - 69: (18.12. - 19.12.2024)
Bozas Beach - Monemvasia (Gefira) - ca. 35km
Zwei Nächte verbringen wir am Bozas Beach, ehe es am 18.12. nach
Monemvasia weitergeht.
Monemvasia (auch Gibraltar des Ostens genannt) besuchte ich
bereits im Jänner dieses Jahres und war so begeistert, dass ich
Patricia dieses Highlight Griechenlands ebenfalls zeigen möchte.
Das Wetter ist fantastisch, so steht ein Spaziergang durch die
mittelalterliche Unterstadt sowie der darüber liegenden Festung nichts
im Wege. Am Abend wechseln wir vom Parkplatz in den Hafen von Gefira
und gönnen uns ein wundervolles Gyros - Teller in der Stadt.
Übernachtet wird im Hafen von Gefira.
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Tag 70: (20.12.2024)
Monemvasia -
Elafonisos - Gythio (Camping Mani Beach)
ca. 135km
Am nächsten Tag fahren wir von Gefira über eine enge Bergstrasse nach
Elafonisos bzw. zum Fähranleger der Insel. Unterwegs wird am
Straßenrand etwas Grünzeug "geerntet" - denn wir wollen einen
Weihnachtsbaum am Wohnmobil. Kurzerhand wird die Makita - Kettensäger
aktiviert und wir sind im Besitz einiger Zweige und Äste. Wir nutzen
den vermutlich letzten und warmen Sonnentag, um nochmals ins
wundervolle Meer zu springen und die warme Temperatur so richtig zu
genießen. Für die nächsten Tage ist Sturm und sinkende Temperaturen
vorhergesagt. Am Freitag fahren wir daher nach Gythio auf den
Campingplatz Mani Beach. Unterwegs besichtigen wir, bereits zum
dritten mal in Folge, das
Schiffswrack der Dimitrios am Valtaki Beach.
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Tag 71 - 74: (21.12.-24.12.2024)
Camping Mani Beach
- Camping Tsolis - Camperstop Triethnes
ca. 540km
Zwei Tage verbringen wir am
Mani
Beach Camping, wobei wir von Sonne, Sturm, Hagel, Starkregen,
Blitz und Donner begleitet werden. Die Wettervorhersage trifft
leider ein. Für die nächsten 7-10 Tage sind max. 12 Grad plus
vorhergesagt. Wir bewegen uns mit etwas Wehmut Richtung Heimat.
Einmal quer durch den Peloponnes zum Golf von Korinth mit einer
autarken Übernachtung direkt am Strand. Weiter geht es zum
Camping Tsolis, wo wir für Euro 27,- die nächste Regenfront aussitzen. An
Heilig Abend setzen wir unsere Fahrt Richtung Albanien fort. Im
Camperstop Triethnes (auf ca. 650m.ü.A) wird heute, nahe der NULL
- GRAD Grenze, übernachtet. Mit einem vorzüglichem Abendessen in
der Taverne beenden wir den 74. Tag unserer Reise. Morgen geht es
über die Grenze nach Albanien, welche nur mehr ca. 80km entfernt
liegt. |
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