AUSZEIT

Slowenien - Kroatien - Bosnien - Montenegro - Albanien - Griechenland - Albanien - Montenegro - Kroatien - Slowenien

 

Tag 29 / 30 / 31: (09. - 11.11.2024)

Chrissa - Amfissa - Nudist Beach Vathi - Camping Kato Alissos  ca. 200km

 

Nach einem erholsamen Tag (für Mensch, Hund und Akkus) am Campingplatz Chrissa fahre ich am Freitag noch kurz nach Itea an den Strand frühstücken. Danach starte ich ins Abenteuer Historic Acropolis Rally 2024. Die Anfahrt zur ausgesuchten Wertungsprüfung führt mich durch enge Gassen von Amfissa. Danach schrauben ich mich, über eine enge aber noch asphaltierte Bergstrasse, auf gut 1.000m Seehöhe. Hier finde ich den Abzweig links auf Schotter, der mich nun rund 30km begleiten wird. Etwa 3 Kilometer nach dem Start finde ich einen riesigen Sandabbau - Platz, der sich bestens zum Übernachten eignet. Die Temperaturen liegen nachts bei etwa 6 Grad plus, deswegen wird natürlich die Heizung angeworfen - kurz danach ist aber bereits der erste Gasflaschentausch fällig - Gas leer...

 

Am "frischen" nächsten Morgen entwickeln sich einige nette Gespräche mit Zuschauern und Streckenposten. Es wird mir Kaffee, Kekse etc. angeboten, auch wird mir mitgeteilt, dass es hier einige Wölfe geben soll und der Parkplatz und die Wertungsprüfung für das Toyota Team als Trainings- und Serviceplatz beim diesjährigen WRC lauf diente. Sieger wurden übrigens die Englänger Jordan / Collins auf dem Knochen Escort RS2000.

 

Nach dem zweiten Durchgang wird gegen 18:00 Uhr die Strecke wieder freigegeben und mich erwarten "spannende" 25km Schotter bergab im finstern, der von rund 150 Fahrzeugen "etwas" aufgewühlt wurde. Endlich auf Asphalt angelangt, fahre ich nochmals auf den Nudist Beach Vathi um zu übernachten.

 

Am heutigen Tage ging es zurück nach Andirrio, wo ich mit der Fähre um 12 Euro den Golf von Korinth überquere und den Peloponnes erreiche. Da das Wetter in den nächsten Tagen nichts gutes verheißt, beschließe ich einen Campingplatz anzufahren. Der Weg führt mich auf den Camping Kato Alissos, wo bereits da "haka" 2013 übernachtete....

 

Tag 32 & 33: (12. - 13.11.2024)

Camping Kato Alissos - Kyllini Beach  ca. 70km

 

Wie erwartet, erreicht die Schlechtwetterfront Griechenland. Am Vormittag ist das Wetter noch halbwegs in Ordnung, aber am Nachmittag setzt dauerhafter Regen ein.

Der erste richtige Regentag seit 32 Tagen....jammern auf hohem Niveau.
Während eines kurzen Spaziergangs am Strand finde ich eine tote Meeresschildkröte – ein trauriger Anblick, aber sie scheint eines natürlichen Todes gestorben zu sein, da diese Tiere ein Alter von über hundert Jahren erreichen können. Zudem nehme ich mir die Zeit, meine Haare etwas zu pflegen....und am Abend gibt es für "uns" Souflaki aus der Grillpfanne.

 

Wetterbesserung am 33 Tag meiner Reise. Für die beiden Nächte am Kato Alissos werden 36,50 Euro fällig. Weiter geht die Reise in die Hafenstadt Kyllini - von hier aus verkehren die Fähren nach Kefalonia und Zakynthos. Die Überfahrt nach Zakynthos würde mit einem Betrag von rund 220,- Euro zu buche schlagen. Ich verzichte darauf und gönne mir stattdessen wieder mal Souvlaki. Ich fahre weiter zum 10km entfernten Kyllini Beach, wo ich heute mein Nachtlager aufschlage.

 

Tag 34 & 37: (14. - 17.11.2024)

Kyllini Beach - Kourouta - Katakolo - Paralia Zacharo Beach   ca. 120km

Nach zwei Nächten am Kyllini Beach verschlägt es mich in das wenige Kilometer entfernte Kourouta, auf einem aufgelassenem Campingplatz, wo drei Camper aus D bereits Aufstellung genommen haben. Nach den üblichen Begrüßungsformalitäten (Servas Piefke / Hallo Schluchtenscheisser) setzten wir uns nachmittags gemütlich zu einer Runde zusammen. Wir uns die Hunde vertragen uns und das Wetter geht einigermaßen. Nach zwei Nächten fahre ich am Sonntag in die Hafenstadt Katakolo. Hier legen in der Saison sämtliche Passagierschiffe an, die als Ziel Olympia haben. Danach geht es noch einen Sprung zum Skafidia Beach, wo "haka" bereits übernachtete. Da am Beach im im Restaurant relativ viel los ist, beschließe ich weiter südlicher zu fahren und komme zum Paralia Zacharo Beach, wo bereits der nächste "Piefke" auf mich wartet.

Das Wetter in Grichenland "Herbstl´t" bereits ein wenig, so hatte es heute morgen nur 5 Grad plus und 12 Grad im Wohnmobil

 

Tag 38 & 39: (18. - 19.11.2024)

Paralia Zacharo Beach - Elea Beach  ca. 40km

 

Die Nacht am Paralia Beach war wieder etwas unterkühlt, deswegen startete ich um 22:00 Uhr die Heizung, jedoch gegen Mitternacht weckte mich der Alarm des Kühlschranks - Gas leer! Komischerweise reichte die erste Flasche (11kg) rund vier Wochen, die zweite Flasche aber nur gut eine Woche - trotz gleicher Nutzung verstehe ich nicht, warum diese nur eine Woche reichte.. Etwas mürrisch, da ohne Kaffee, starte ich in den Tag 38. Gleich in der nähe befindet sich eine Tankstelle, wo ich um Euro 37 (!!) beide Flaschen mit je 18 Litern füllen kann - Juchee ich habe wieder Gas.

 

Mein Ziel für heute ist DER Aussteiger- und Überwinterungsplatz in Griechenland -

der Elea Beach am Peloponnes. Manche Gschicht´ln haben sich hier bereits zugetragen. Polizeieinsätze und Verhaftungen wegen illegalen campieren aber auch fliegende Händler, die Brot, Gemüse, Obst und Olivenöl an die Leute bringen möchten. Manche verbringen hier bis zu drei Monaten auf diesem Platz. Die Fahrzeuge die hier stehen, sind vom umgebauten Reisebus, Veteranen aus den sechziger Jahren aber auch Luxusmobile. Es gibt einen "Dorfplatz", eine Tauschbörse, Tierfriedhof und es werden auch Massagen angeboten. Alles friedlich - alles ruhig.

 

Tag 40 & 41: (20. - 21.11.2024)

Elea Beach - Kyparissia - Pylos - Methoni  ca. 80km

Nach drei Nächten am Elea Beach verlasse ich am Donnerstag das Naturschutzgebiet in Richtung Methoni. In Kyparissia wird wieder einmal der Kühlschrank gefüllt, danach geht es in die Hafenstadt Pylos, wo ich bereits im Jänner sehr gut gegessen habe. Dieses Geschmackserlebnis ist mir noch in guter Erinnerung, deshalb lenkt der Autopilot ohne meinem zutun, direkt in die Innenstadt... Da ich die Ochsenbauchbucht (Bucht Voidokilia) bereits im Jänner mit der Drohne überflogen habe, erspare ich mir diesmal einen Besuch, da das stürmische Wetter nicht wirklich für einen Besuch geeignet ist. Möglicherweise werde ich nun länger in diesem griechischem Ecke verweilen, deshalb ist ein Besuch der Bucht und der Burg nicht ausgeschlossen.

Mit vollem Bauch geht es weiter in das ca. 12km entfernte Methoni. Laut Wettervorhersage für das Wochenende, soll eine Sturmfront mit Spitzen bis zu 70km/h heranrollen. Der Campingplatz Methoni ist einer von wenigen, die in Griechenland zu dieser Zeit geöffnet haben. Hier sollte ich ohne Probleme das Wetter aussitzen können. Der Platz ist überraschend leer, nur eine Handvoll Camper stehen hier auf diesem großzügig angelegtem Platz. Für die Übernachtung werden Euro 17,- vereinbart. Morgen möchte ich die Burg von Methoni besichtigen.

 

Tag 42: (22.11.2024)

Methoni  (Camping Methoni)

 

Der Morgen beginnt trüb und regnerisch. Kurze Regenschauer wechseln sich mit intensiver Sonne ab, ganz wie im April. Teilweise zeigt das Thermometer in der Sonne über 30 Grad an - jammern auf hohem Niveau....


Am frühen Nachmittag mache ich mich auf zur Burgbesichtigung

doch "Vurschrift is Vurschrift".
Makita darf nur eintreten, wenn sie einen Beißkorb trägt und ich einen gültigen Impfausweis für sie vorlegen kann. In der weitläufigen Burg sind weniger als drei Besucher unterwegs. Eine kurze Diskussion mit dem Portier führt zu nichts. Mit einem "freundlichen Gruß" verabschiede ich mich und gehe weiter. Ich betrachte die Burg von außen und spaziere durch die Stadt bzw. das Dorf.


Am Nachmittag starte ich die Waschmaschine (Euro 1.50,-) am Campingplatz, um später ein paar Koteletts in der Abendsonne zu grillen. Der Tag endet mit einem Katzenbesuch im Wohnmobil – aber wo ist Makita?
Kalinìkta aus Methoni.

 
 
 

zurück zur Startseite

 

Teil 1 (11.10.2024 - 25.10.2024)

Teil 2 (25.10.2024 - 08.11.2024)

 

Teil 3 (09.11.2024 - 22.11.2024)

Teil 4 (23.11.2024 - 12.12.2024)

   

Teil 5 (13.12.2024 - 24.12.2024)

Teil 6  (25.12.2024 - 03.01.2025 )